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Ihr Klöppelmarkt-Team - aus Dresden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Viel Vergnügen!

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Geschichte der Volkskunst Klöppeln aus dem Erzgebirge 

Klöppelspitzen entstanden, als man den Rändern von Kleidungsstücken eine feste und gleichzeitig dekorative Kante geben wollte.
Mit Variationen von Flechten wurden so aus losen Fransen schmückende Elemente an der Kleidung der Reichen.

Vermutlich um die Herstellung zu vereinfachen kam dann die Idee, diese Flechtwerke unabhängig von Kleidungsstücken zu gestalten und die ersten Klöppelspitzen wurden gefertigt:Flechtspitzen.

Die ersten Quellen für das Klöppeln sind Musterbücher des 16. Jahrhunderts aus Italien, wo man auch den Ursprung der Technik vermutet.
Das "Le Pompe" erschien ca. 1557 als erstes reines Musterbuch für die Klöppeltechnik in Venedig. Aus Italien soll die Technik vom Klöppeln zunächst nach Spanien oder in die spanischen Niederlande und danach nach Frankreich gelangt sein.
Aber auch im Erzgebirge der Zentrale der Volkskunst sind bereits die ersten Klöppelspitzen und damit das Klöppeln für das 16. Jahrhundert nachgewiesen.
Barbara Uthmann, die Witwe eines Montan-Unternehmers aus Annaberg, soll als Verlegerin maßgeblich an der Verbreitung des Klöppeln s im Erzgebirge beteiligt gewesen sein.
Nach Überlieferungen hat sie bis zu 900 Bortenwirkerinnen mit Aufträgen versorgt.
Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts können Klöppelspitzen durch Klöppeln auch durch Klöppelmaschinen hergestellt werden.
Klöppeln ist heute nur noch eine seltene Freizeitbeschäftigung, die hauptsächlich von Frauen betrieben wird.
Die traditionellen Klöppelregionen sind in Deutschland das Erzgebirge, das östliche Niedersachsen und Franken.
Eine dezentrale Verbreitung  der Volkskunst des Klöppeln s erfolgt durch zahlreiche Kurse an Volkshochschulen in Deutschland.
 Die einzige Hochschule in Deutschland, die Klöppeln im Fach Textilkunst unterrichtet, ist die Westsächsische Hochschule Zwickau.

 

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